Happy Pool Metallpools (selbst) bauen
Der Bau eines Swimmingpools mag wie eine große Aufgabe erscheinen, aber mit den richtigen Schritten und Vorbereitungen ist er gut zu bewältigen. Im Folgenden finden Sie eine ausführliche Erläuterung des Prozesses, damit Sie genau wissen, was zu tun ist, um Ihren Pool fachgerecht zu installieren.

Phase 1: Vorbereitung und Errichtung der Basis
Der erste Schritt beim Bau Ihres Swimmingpools ist das Schaffen einer festen und stabilen Basis. Dies beginnt mit dem Gießen einer Betonplatte als Fundament.
- Stellen Sie sicher, dass die Betonplatte absolut eben und waagerecht ist, bevor Sie fortfahren. Dies verhindert Probleme mit der Konstruktion und der Ausrichtung des Pools.
- Nachdem die Betonplatte ausgehärtet ist, werden die Seitenwände gemauert. Diese Wände verleihen dem Pool zusätzliche Stabilität.
- Anschließend wird ein Bodenschutzvlies über die Betonplatte gelegt. Dieses Vlies sorgt für einen weichen Untergrund und verhindert eine Beschädigung der Folie. Achten Sie darauf, dass die Teile des Vlieses nahtlos aneinander anschließen.
Aufbau der Wände:
- Platzieren Sie das kleine blaue Profil auf dem Untergrund und setzen Sie die Stahlwand hinein.
- Schließen Sie die Wand mit dem Aluminiumprofil ab, damit die Struktur stabil bleibt.
- Der Skimmer wird in die Stahlwand eingesetzt. Standardmäßig befindet sich dieser in der Mitte der Rundung, kann aber auf Wunsch versetzt werden, beispielsweise um Pflasterarbeiten oder persönliche Vorlieben zu berücksichtigen. Die Einlaufdüse und der Skimmer können frei positioniert werden.

Phase 2: Befestigung der Seitenwände
Nachdem die Stahlwand steht, ist es an der Zeit, der Struktur zusätzliche Festigkeit zu verleihen:
- Befestigung von Bügeln: Die Seitenwände werden mit drei mitgelieferten Bügeln an den Stützmauern fixiert. Dies verhindert Bewegungen und sorgt für eine stabile Konstruktion.
- Folienabschluss: Verwenden Sie die mitgelieferten Folienstücke, um die Befestigungspunkte sauber abzudecken.
- Korrosionsschutz: Die vorgestanzten Löcher in der Stahlwand werden mit Zink-Spray eingesprüht. Dies schützt das Metall vor Rost und verlängert die Lebensdauer des Pools.
Phase 3: Einlegen der Poolfolie
Die Folie ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Pools, da sie dafür sorgt, dass das Wasser im Becken bleibt und für einen sauberen Abschluss sorgt.
- Ausrichtung: Die Folie verfügt über eine Schweißnaht, die genau in der Mitte verlaufen muss. Auf dem Boden des Pools befinden sich Pfeile, die bei der korrekten Positionierung der Folie helfen.
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Platzierung der Folie:
- Hängen Sie die Folie über den Beckenrand.
- Stellen Sie sicher, dass sich die Nähte und Pfeile in der richtigen Position befinden.
- Montieren Sie das obere Profil, um die Folie an ihrem Platz zu halten.
Eine korrekte Ausrichtung der Folie ist entscheidend, um Falten und Unebenheiten zu vermeiden.
Phase 4: Erste Befüllung des Pools
Damit sich die Folie richtig setzt und straff wird, muss das Becken mit einer kleinen Schicht Wasser gefüllt werden.
- Füllen Sie das Becken mit etwa 5 cm warmem Wasser.
- Entfernen Sie vorsichtig die Falten in der Folie, indem Sie sie mit den Händen von der Mitte zu den Seiten glattstreichen. Dies verhindert Faltenbildung und sorgt für ein ordentliches Ergebnis.
💡 Isolierungstipp: Für eine zusätzliche Isolierung können Styroporplatten an den Außenseiten des Pools angebracht werden. Dies hilft, die Wärme zu speichern und das Wasser länger auf Temperatur zu halten.


Phase 5: Überprüfung der Maße
Bevor der Pool vollständig gefüllt wird, ist es ratsam, die Maße noch einmal sorgfältig zu überprüfen.
- Überprüfen Sie, ob die Folie und die Konstruktion einwandfrei passen und ob es keine Verformungen oder Verschiebungen gibt.
- Dies ist der richtige Zeitpunkt, um etwaige Anpassungen vorzunehmen, bevor Sie mit dem weiteren Befüllen fortfahren.

Phase 6: Vollständige Befüllung und Fertigstellung
Die letzte Phase besteht darin, den Pool vollständig zu befüllen und die Einbauteile zu montieren.
- Allmähliche Befüllung: Füllen Sie den Pool mit sauberem Leitungswasser. Achten Sie darauf, dass sich die Wände während des Füllvorgangs langsam in die richtige Form begeben.
- Einbau der Komponenten: Erst wenn die Wände straff stehen, können Skimmer, Einlaufdüsen und andere Einbauteile endgültig montiert werden.
- Hinterfüllung: Warten Sie mit dem Auffüllen von Erde oder Sand um das Becken herum, bis es vollständig gefüllt ist. Dies verhindert ein Verformen der Wände.
- Wichtiger Warnhinweis: Verwenden Sie niemals eine Rüttelplatte, um den Sand rund um den Pool zu verdichten. Dies kann die Struktur beschädigen. Stattdessen können Sie den Sand manuell einschlämmen, damit er sich richtig setzt.
Fazit
Mit diesen sechs Schritten bauen Sie erfolgreich Ihren eigenen Pool. Durch sorgfältiges Arbeiten, ausreichende Vorbereitung und die Verwendung der richtigen Materialien sorgen Sie für eine langlebige und hochwertige Installation. So können Sie jahrelang ein frisches und klares Poolwasser genießen!



